ACV Motorsport hautnah erleben: PROFIL Redakteurin Anne Villwock.
Kollegen und Familie bedenken mich mit verwunderten Blicken, obwohl ich seit meinem 16. Lebensjahr Motorrad und seit fast 30 Jahren Auto fahre. „Ist gerade ein Job als Boxenluder frei?“, fragt einer und denkt, das wäre witzig. Blödmann. Ich bin der Meinung, wenn ich ehrlich über Motorsport berichten will, kann ich nicht nur am Rand stehen und zuschauen. Ich muss die Faszination selbst erfahren. Zumal der Motorsport neben den ACV Kernleistungen Pannenhilfe und Reiseschutz und Zusatzleistungen wie Touren- und Rechtsberatung wie eine zweite Herzkammer für unseren Automobilclub ist. Hier engagieren sich die Mitglieder unserer rund 70 Ortsclubs ehrenamtlich, unter anderem für die Verkehrssicherheit der Jüngsten. Denn wer sich schon früh auf vier Rädern fortbewegt und auf gesichertem Gelände Anfahren, Schalten, Gas geben, Bremsen und Kurven fahren üben kann, der schafft es mit dem Führerscheinerwerb später schneller.
Und der Einstieg in den Motorsport ist wirklich einfach und kostengünstig möglich. Neben der ACV Mitgliedschaft gilt es lediglich, beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) eine C-Lizenz zu erwerben und sich nach sorgfältigem Lesen der Ausschreibung für ein Slalom-Camp (verpflichtende Theorie vor dem ersten Lauf) und einen SE Cup anzumelden. Ich habe nach diesen wenigen Formalitäten schnell den 25. April 2026 ganz dick im Kalender markiert. Nach dem Theorie-Camp am Vortag muss ich mich an diesem Samstag erstmals der Konkurrenz auf der Rennstrecke stellen. Und drei Dinge werden mir ganz schnell klar: Die Motorsportfamilie hat mich aufgenommen – der Helm in der Hand scheint wie die Unterschrift auf der Adoptionsurkunde zu sein –, ein VW Up GTI mit 115 PS auf der Rennstrecke ist etwas ganz anderes als ein VW T4 mit 78 PS auf der Autobahn und: Hier macht die Jugend das Rennen, nicht ich mit vermeintlich viel Erfahrung im Straßenverkehr. Da helfen auch die zwei Trainingsläufe vor den Wertungsläufen nicht viel.

Die Reportage über das Renndebüt von Redakteurin Anne Villwock beim SE Cup in Sonsbeck im Video erleben.

Motorsport im ACV
Neugierig geworden? Der ACV engagiert sich auf vielfältige Art im Motorsport, vom Jugendkart über den Slalom Einsteiger Cup bis zur Tourenwagen Fahrersichtung. Dabei immer im Fokus: Die Steigerung von Sicherheit im Straßenverkehr.
In der Halbzeitpause stand ACV Geschäftsführer Holger Küster dem Stadionsprecher von Alemannia Aachen, Robert Moonen, Rede und Antwort.
Vor großer Kulisse am Aachener Stadion Tivoli wurde der Mobilitätsspieltag von ACV und Alemannia Aachen zum Familienevent. Rund um das Saisonfinale der 3. Fußballliga gegen den TSV Havelse erwartete die mehr als 25.000 Besucher ein buntes Mitmachprogramm rund um Mobilität und Verkehrssicherheit.
Schon vor dem Anpfiff herrschte auf dem Stadionvorplatz reger Betrieb: Kinder testeten an der digitalen Reaktionswand ihre Schnelligkeit, lieferten sich Rennen auf der Carrera-Bahn und freuten sich über den Besuch des ACV Maskottchens „ACPfau“. Besonders gefragt war auch die kostenfreie ACV Verkehrsfibel, die spielerisch wichtige Regeln für den Straßenverkehr vermittelt und die auch im Familienblock verteilt wurde.
„Die Aktion zeigt erneut, dass unser Engagement bei der Alemannia weit über klassisches Sponsoring hinausgeht“, sagte Holger Küster, Geschäftsführer des ACV. „Unser Ziel ist es, nicht nur den Sport zu fördern, sondern auch junge Menschen für sichere Mobilität zu sensibilisieren.“ Seit zwei Jahren unterstützt der Automobilclub als einer der Hauptsponsoren die Jugendabteilung des Traditionsvereins. Die ACV Verkehrsfibel finden Sie zum Download unter acv.de/schulweg-champions
Gewinnspiel
Exklusiv für ACV Mitglieder verlosen wir 25 x 2 Eintrittskarten im Wert von bis zu 20 Euro für den Caravan Salon.*
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Zur Verlosung
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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