VERKEHRSPOLITIK

Führerschein als Luxusgut?




Owning Your Brand’s Social Community Drives More Shoppers and Sales

Führerschein als Luxusgut?



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„Die Mobilität der jungen Generation darf in Deutschland nicht zum Luxusgut werden.“

Holger Küster ACV Geschäftsführer

93,7 Prozent der Frauen und Männer unter 25 Jahren wünschen sich ein eigenes Auto, das geht aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von Civey im Auftrag der DEVK Versicherungen unter 1.001 jungen Menschen hervor. Dieser hohe Wert unterstreicht für den ACV die weiterhin zentrale Bedeutung individueller Mobilität, auch bei der jungen Generation. 

Zwischen

2.000 & 4.000 Euro
kostet heute der Führerschein.

Auffällig ist, dass dieser Wunsch im Gegensatz zum rückläufigen Trend beim Führerscheinerwerb steht. Hier rücken die hohen Preise für den Führerscheinerwerb in den Fokus. Abhängig von Region, Anbieter und der Anzahl der Fahrstunden liegen die Kosten derzeit zwischen gut 2.000 und über 4.000 Euro – Summen, die für viele junge Menschen schwer zu stemmen sind. 

„Die Mobilität der jungen Generation darf in Deutschland nicht zum Luxusgut werden“, warnt ACV Geschäftsführer Holger Küster. „Der Führerschein ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und eröffnet jungen Menschen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“ 

Ein Blick ins Ausland zeigt: In Frankreich liegen die durchschnittlichen Führerscheinkosten bei ca. 1.800 Euro, in Italien bei ca. 1.300 Euro und in Österreich bei gut 1.500 Euro. Diese Beträge variieren zwar ebenfalls je nach Region und individuellen Voraussetzungen, doch im Vergleich zu Deutschland sind sie niedriger. 

URSACHEN FÜR STEIGENDE KOSTEN
Die hohen Kosten in Deutschland resultieren aus mehreren Faktoren. Steigende Anforderungen an Fahrschulen, höhere Betriebskosten und der Fachkräftemangel belasten die Branche. Ein weiterer Treiber ist die hohe Durchfallquote bei Führerscheinprüfungen; Wiederholungsprüfungen und zusätzliche Fahrstunden erhöhen die Gesamtkosten erheblich. Der vermehrte Einsatz von interaktiven Plattformen, simulierten Prüfungen und adaptiven Lernprogrammen kann dazu beitragen, die Erfolgsquote bei Prüfungen zu steigern und die Anzahl kostenintensiver Wiederholungsprüfungen deutlich zu senken. Der ACV begrüßt daher die geplante Novelle zur Fahrschülerausbildung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, die eine verstärkte Nutzung digitaler Hilfsmittel vorsieht. Zusätzlich könnten solche Tools Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer entlasten und unterstützen. 

Auch die Digitalisierung des Führerscheinantragsverfahrens könnte spürbare Verbesserungen bringen: Ein schnelleres, digitales System würde die derzeit langen Bearbeitungszeiten reduzieren und somit unnötige Mehrkosten vermeiden. Mehr zum ACV Standpunkt auf der Webseite des ACV.

Umfrage: Würden Sie mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren? (Antworten in %)

In unserem Meinungsportal haben wir Sie gefragt: Würden Sie mit einem Elektroauto in den Urlaub fahren?


EAC: Gemeinsam für eine zukunftsfähige Mobilität

EAC: Gemeinsam für eine zukunftsfähige Mobilität

ACV Geschäftsführer Holger Küster (3. v. li.) wurde für weitere drei Jahre als Präsident des European Automobile Clubs (EAC) gewählt. Auch die Vizepräsidenten Günther Schweizer (vorn) vom Automobilclub ARBÖ und Ole Eilers vom Kraftfahrer-Schutz e.V. (nicht im Bild) wurden in ihrem Amt bestätigt.

Der EAC vereint sechs europäische Automobilclubs und vertritt die Interessenvon drei Millionen Mitgliedern gegenüber politischen Institutionen und Entscheidungsträgern in Europa. Die Generalversammlung fand erstmals in der neuen Zentrale des ACV statt.


Starke Partner für Verkehrssicherheit

Starke Partner für Verkehrssicherheit

ACV Geschäftsführer Holger Küster (re.) und Pressesprecher Philipp Mathey auf der Feier zum 100-jährigen Jubiläum der DVW.

Im Zeichen der 20er-Jahre feierte die Deutsche Verkehrswacht (DVW) Anfang November in Berlin ihr 100-jähriges Jubiläum. Mit ihrer Gründung am 3. November 1924 wurde die ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit geboren, heute ist der Verband eine feste Größe in der Unfallprävention. Ein Stück des Weges hat der ACV die DVW begleitet. Club und Verkehrswacht verbindet eine langjährige Partnerschaft, die auf einem klaren Ziel basiert: Sichere Mobilität für alle. Zum 100-jährigen Bestehen hat die DVW Spenden gesammelt, um die Jugendverkehrsschulen mit neuen Trainingsfahrrädern auszustatten; der ACV hat die Aktion mit 1.000 Euro unterstützt. 

Kirsten Lühmann ist neue DVW-Präsidentin.

Auf der Jahreshauptversammlung Anfang November wurde Kirsten Lühmann zur neuen Präsidentin der DVW gewählt. Lühmann war 27 Jahre Polizistin in Niedersachsen, zwölf Jahre Abgeordnete im Deutschen Bundestag und ist seit 2022 DVW-Vizepräsidentin; sie ist die erste Frau an der Spitze des Verbandes. Ihr Vorgänger, der ehemalige Bundesminister Professor Kurt Bodewig, wurde zum ersten Ehrenpräsidenten der DVW gewählt.

Ein Kia Ceed, gespendet von einer Privatperson aus Lichtenstein, ist offiziell der 50ste Wagen, den GIVE- CARe-Initiator Niels Thormählen an die lokale Hilfsorganisation Car4Ukraine übergeben hat.

50. Auto für die Ukraine

Zum achten Mal startete die private Hilfsorganisation GIVECARe Mitte September mit Unterstützung des ACV aus Köln in die Ukraine. Sechs ältere Gebrauchtwagen und diverse Sachspenden wie Wintertextilien, Spielzeug, Werkzeug oder Reifen transportierten die Freiwilligen in zweieinhalb Tagen rund 1.500 Kilometer nach Lviw in der Westukraine. Der ACV übernahm die Mobilitätskosten. Seit 2022 hat die Hilfsorganisation bereits 50 Autos in die Ukraine überführt, die für logistische, humanitäre oder Verteidigungs-Aufgaben verwendet werden. GIVE CARe sucht weiterhin Fahrzeuge und Anhänger.

Ein Kia Ceed, gespendet von einer Privatperson aus Lichtenstein, ist offiziell der 50ste Wagen, den GIVE- CARe-Initiator Niels Thormählen an die lokale Hilfsorganisation Car4Ukraine übergeben hat.

50. Auto für die Ukraine

Zum achten Mal startete die private Hilfsorganisation GIVECARe Mitte September mit Unterstützung des ACV aus Köln in die Ukraine. Sechs ältere Gebrauchtwagen und diverse Sachspenden wie Wintertextilien, Spielzeug, Werkzeug oder Reifen transportierten die Freiwilligen in zweieinhalb Tagen rund 1.500 Kilometer nach Lviw in der Westukraine. Der ACV übernahm die Mobilitätskosten. Seit 2022 hat die Hilfsorganisation bereits 50 Autos in die Ukraine überführt, die für logistische, humanitäre oder Verteidigungs-Aufgaben verwendet werden. GIVE CARe sucht weiterhin Fahrzeuge und Anhänger.

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