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Was Autofahrer im Winter tun sollten – und was nicht


Niedrige Temperaturen, glatte Straßen, eingeschränkte Sicht – der Winter stellt Autofahrer vor besondere Herausforderungen. Was tun? Ihr ACV gibt Ihnen jeweils zehn Dos and Don’ts mit auf den Weg.

Vereiste Scheiben lassen sich am besten mit Scheibenenteiser und einem Kunststoff-Eiskratzer frei bekommen.

Der vergangene Winter war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ungewöhnlich mild. Dennoch traten in verschiedenen Regionen Deutschlands zeitweise extreme Winterbedingungen auf.

WAS ZU TUN IST
Autofahrer sollten sich vor längeren Fahrten über die zu erwartenden Wetterverhältnisse informieren, beispielsweise auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes und bei entsprechenden Warnungen ihre Reisepläne anpassen. 

Besonders in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, das Fahrzeug in einwandfreiem Zustand zu halten. Dazu gehören Winter- oder Ganzjahresreifen, deren spezielle Gummimischung für niedrigere Temperaturen ausgelegt ist, was zu kürzeren Bremswegen und besseren Fahreigenschaften bei glatter Fahrbahn führt. Den Reifendruck sollte man regelmäßig kontrollieren, da kalte Temperaturen ihn senken können.

Bei trübem Wetter, das die Sicht einschränken kann, ist eine Überprüfung der Fahrzeugbeleuchtung empfehlenswert; im Winter sollte generell mit Abblendlicht statt Tagfahrlicht gefahren werden. Um eine klare Sicht zu gewährleisten, sollten poröse Scheibenwischerblätter ausgetauscht werden, da sie Streifen auf der Scheibe hinterlassen. Eine Abdeckung auf der Windschutzscheibe verhindert zudem, dass die Wischerblätter festfrieren und beim Lösen beschädigt werden. Scheibenwischwasser mit Frostschutzmittel sorgt für eine klare Sicht; im Kühlwasser verhindert es dessen Einfrieren, was bei Frost schwere Schäden am Kühlsystem verursachen könnte. 

Auch wenn das Fahrzeug bei Matschwetter schnell wieder schmutzig wird, sollten Salz und Schmutz regelmäßig entfernt werden, um Korrosion zu vermeiden. Es ist außerdem ratsam, ein Notfallset im Auto zu haben: einen Eiskratzer (ggf. mit Handschuh), in schneereichen Regionen einen Handfeger für Schnee auf Dach und Motorhaube sowie eine Taschenlampe und eine Decke für den Fall einer Panne. Selbstverständlich sollte die Fahrweise an die Witterungsbedingungen angepasst werden; bei schlechter Sicht ist ein größerer Abstand besonders wichtig.

Eine Überprüfung der Fahrzeugbeleuchtung ist vor dem Winter empfehlenswert.
Winterreifen erkennt man am Alpine-Symbol. 

WAS NICHT ZU TUN IST
Bei winterlichen Straßenverhältnissen dürfen weder Sommerreifen noch ältere Winterreifen ohne das Alpine-Symbol verwendet werden, da seit Oktober das alte „M+S“-Symbol nicht mehr ausreicht. Zugefrorene Fenster sollten nicht gewaltsam geöffnet werden, um Schäden zu vermeiden, und Waschanlagen sollten bei Frost gemieden werden. Auch heißes Wasser zum Enteisen der Scheiben ist ungeeignet, da es die Scheiben zum Bersten bringen kann. Alle Fenster müssen vollständig freigemacht werden – ein kleines Guckloch reicht nicht aus und kann mit einem Bußgeld geahndet werden, ebenso wie ein nicht von Schnee befreites Autodach.

Vor der Fahrt sollte eine dicke Winterjacke ausgezogen werden, da sie die Bewegungsfreiheit einschränkt und den Schutz des Sicherheitsgurtes verringert. Auf potenziell glatten Straßen gilt es, abrupte Lenk- und Bremsmanöver zu vermeiden, um das Schleuderrisiko zu minimieren. Zudem empfiehlt es sich, bei extremer Kälte nicht mit fast leerem Tank zu fahren, da im Stau oder bei einer Panne Heizenergie benötigt werden könnte. Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen ist jedoch nicht nur verboten, sondern auch ineffizient.

Was Sie beim Fahren im Winter beachten sollten, dazu gibt Ihr ACV Tipps auf acv.de!