Gut ausgelastet
Schwerfällige Räder mit Kiste? Nicht unbedingt. Mit dem Boom der Lastenräder steigt auch die Auswahl an Modellen für unterschiedliche Bedürfnisse. Fünf Beispiele für den Trend zum Transportrad.
KOMPAKTRAD MIT FLEXIBLER BOX
Handliche Alternative zu sperrigen Bikes mit Transportbox ist das „Carrie“ (ab 5.800 Euro) von Riese & Müller (Länge: 2,09 Meter, Breite: 46 Zentimeter). Zum kompakten Erscheinungsbild passt die flexible Box: geschlossen schmal, aufgeklappt mit Platz für viel Gepäck oder bis zu zwei Kinder. Das rund 35 Kilo leichte Bike trägt einen bis zu 110 Kilo schweren Fahrer und bis zu 200 Kilo insgesamt.
HANDLICHES STADTFAHRRAD
Noch Normalrad oder doch schon Cargo? Die Grenzen verschwimmen, wie das Mini-Cargo des Frankfurter Newcomers Lax Cycles zeigt. Das Lax Bike (mit E-Antrieb ab 5.250 Euro, ohne ab 4.000 Euro) ist ein Kompaktrad mit 20-Zoll-Rädern. Sein üppig dimensionierter Frontträger, der sich mit bis zu 20 Kilogramm schwerem Gepäck beladen lässt, verleiht dem Lax sein Transporttalent. Ein optionaler Heckträger erlaubt eine Kindersitz-Montage.
OFFROADER MIT GROßEM GEPÄCKTRÄGER
Als Adventure Cargobike hat das Orox (6.800 Euro) des taiwanesischen Herstellers Tern eine neue Nische begründet, für reiselustige Biker mit größerem Gepäck auf Routen abseits befestigter Straßen. Wie ein Mountainbike haben die breiten Reifen leichtes Stollenprofil, der Gepäckträger ist prädestiniert für die Montage großer Gepäcktaschen. Als zulässiges Gesamtgewicht nennt Tern 180 Kilo im Gelände (Asphalt: 210 Kilo).






