Risiko Herbstsonne

Von Sonnenstrahlen geblendet zu werden, ist ein häufig unterschätztes Unfallrisiko – wie man es vermeiden kann.

Einfach, aber effektiv: Auf einer sauberen Scheibe gibt es weniger Reflexionen. 

Wer mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt, kann plötzlich ungewollt im Blindflug unterwegs sein: Von Sonnenstrahlen geblendet zu werden, ist ein häufig unterschätztes Unfallrisiko. Mit der im Herbst zunehmend tiefer stehenden Sonne steigt vor allem morgens und am späten Nachmittag das Blend-Risiko.

Autofahrer müssen bei tief stehender Sonne immer damit rechnen, geblendet zu werden und entsprechend vorsichtig fahren. Gerichte und Versicherungen lassen den entschuldigenden Hinweis auf Blendung bei einem Unfall üblicherweise nicht gelten.

Idealerweise haben Autofahrer eine Sonnenbrille in Griffnähe abgelegt, um sie bei starken Strahlen aufsetzen zu können. Alternativ oder zusätzlich empfiehlt es sich, die Sonnenblenden herunterzuklappen. Eine von innen wie außen saubere Windschutzscheibe beziehungsweise ein regelmäßig gereinigtes Helmvisier bei Motorradfahrern reduziert zudem störende Reflexionen. Wen die Sonne trotzdem stark blendet, der muss sein Tempo drosseln. Denn schon bei 50 km/h legt das Auto in einer Sekunde Blindflug 14 Meter zurück. 

Die Sonne ist nicht die einzige Gefahr, durch die sich im Herbst die Sicht von einem auf den anderen Moment verschlechtern kann. Tückisch für Autofahrer ist auch plötzlich auftretender Nebel.  Zu diesen und weiteren Themen informiert Sie der ACV auf acv.de/ratgeber