
Wallbox
Die eigene Wallbox dürfte für die meisten E-Autonutzer die bequemste und günstigste Art des Ladens sein. Wer keine hat, findet aber alternative Wege, an Strom zu kommen. -->

Haushaltssteckdose
Grundsätzlich eher eine Notlösung; die Leistung ist mit meist 2,3 kW sehr gering, hinzu kommt, dass Steckdosen und Heimnetz durch den stressigen Dauerbetrieb an ihre Grenzen kommen können. Im Extremfall drohen Überhitzungen.

Mobile Wallbox
Schnelle und effiziente Alternative zur Wallbox ist das tragbare Ladegerät, das an eine Starkstromdose angeschlossen wird, die sich oft mit geringem Aufwand installieren (und notfalls zurückbauen) lässt. Je nach Ausführung sind an den roten CEE-Dosen Ladeleistungen von 11 bis 22 kW möglich.
Öffentliche AC-Ladesäule
Nachteil der Normalladesäule in Wohnungsnähe als Standard-Lademöglichkeit sind die nicht garantierte Verfügbarkeit, die starke Abhängigkeit von den zuletzt tendenziell steigenden Ladesäulen-Stromtarifen sowie Blockiergebühren, meist nach vier Stunden laden.

Öffentliche DC-Ladesäulen
In 30 Minuten an der Schnellladesäule Strom für hunderte Kilometer tanken – das schafft selbst, wer nicht das schnellste Auto an die flotteste Schnellladesäule hängt. Allerdings häufig zu hohen Kosten, zudem gelten die hohen Spannungen und Stromstärken als besonders stressig für den Akku.

Bei Firmen laden
Die Zeiten, in denen Einkaufszentren ihren Strom umsonst an E-Autofahrer abgegeben haben, sind weitgehend vorbei, trotzdem ist es praktisch, während der Erledigungen noch etwas Strom zu tanken. Manche Arbeitgeber lassen ihre Mitarbeiter kostengünstig oder sogar ohne Bezahlung an Firmensäulen laden. Sowohl der rabattierte als auch der kostenfreie Strom sind steuerfrei.