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Falsch entwertet, teuer bezahlt

Wer im Ausland mit Bus oder Bahn fahren will, sollte die Spielregeln des jeweiligen Verkehrssystems kennen. Mit etwas Vorabrecherche können Reisende viel Geld sparen. 

Falsch entwertet, teuer bezahlt

Wer im Ausland mit Bus oder Bahn fahren will, sollte die Spielregeln des jeweiligen Verkehrssystems kennen. Mit etwas Vorabrecherche können Reisende viel Geld sparen. 

Städtereisen sind beliebt. Um Europas Metropolen zu erkunden, empfiehlt sich vielerorts die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Doch wer sich nicht genau über die lokalen Ticketsysteme informiert, riskiert teure Überraschungen. So erhält das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland regelmäßig Beschwerden von Reisenden, die im Ausland mit hohen Bußgeldern konfrontiert werden.

Ein typischer Fall ereignete sich in Rom: Eine deutsche Familie wollte nach einem langen Sightseeing-Tag ins Hotel zurückkehren, fand jedoch keinen Fahrkartenautomaten. Der Vater versuchte, per App ein Ticket zu kaufen, doch der Bus kam schneller als gedacht. Umgehend war ein Kontrolleur zur Stelle, der 220 Euro Strafe sofort und in bar verlangte. 

Die Wiener Linien informieren Besucher auf ihrer Webseite ausführlich zu den Ticketarten. 

VÖLLIG UNTERSCHIEDILCHE REGELN
Die Unterschiede sind beträchtlich: In Athen gilt das Ticket zeitlich (90 Minuten), in Madrid nach Zonen und in Amsterdam nach Distanz. In Luxemburg wiederum ist der Nahverkehr kostenlos. In Städten wie Rom oder Prag gibt es keine Automaten an Haltestellen, weshalb Tickets vorher in Shops oder über Apps gekauft werden müssen. Zudem gilt: Wer in Italien oder Österreich die Entwertung vergisst, fährt offiziell schwarz. In den Niederlanden wiederum funktioniert das System über Ein- und Auschecken per Karte: Wer das „Tap-out“ vergisst, zahlt automatisch den Tageshöchstsatz.

Auch für Hunde, Fahrräder oder E-Scooter gelten eigene Regeln. In Rom braucht auch der Hund ein Ticket, in Barcelona ist die Mitnahme von E-Kickscootern im Nahverkehr komplett verboten. Wie das Bus- und Bahnfahren vor Ort geregelt ist, darüber sollten sich Reisende daher im Vorfeld informieren – meist genügt eine kurze Internetrecherche, die schnell mehrere hundert Euro sparen kann.