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STEIGENDE KOSTEN
Statt CO₂-Zertifikate zu einem festen Preis zu kaufen, müssen Mineralölunternehmen sie ab 1. Januar ersteigern, zu einem Preis zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ (2025: 55 Euro). Dadurch dürften sich die Spritpreise erhöhen. Auch die Kfz-Versicherungsprämien steigen voraussichtlich weiter, unter anderem aufgrund von teureren Ersatzteilen und Werkstattkosten. Das Deutschlandticket kostet ab Januar 63 statt 58 Euro. Die Deutsche Bahn erhöht ihre Preise im Fernverkehr zum Jahreswechsel nicht.
FÜHRERSCHEIN UND HU-PLAKETTE
Zwischen 1999 und 2001 ausgestellte Scheckkarten-Führerscheine müssen bis 19. Januar 2026 in den aktuellen, fälschungssicheren EU-Kartenführerschein getauscht werden, sonst droht ein Verwarngeld. Eine blaue HU-Plakette auf dem Nummernschild zeigt den Prüftermin 2026 an, der Monat ist ebenfalls gekennzeichnet.
Zum Jahreswechsel empfiehlt sich ein kurzer Check, ob Formalitäten anstehen.
Seit 2018 sind Neuwagen mit E-Call ausgerüstet, jetzt folgt eine Neuerung.
NEUE VORSCHRIFTEN
Ab Januar brauchen neu entwickelte Pkw und Transporter den automatischen Notruf „Next Generation eCall“, für alle Neuzulassungen gilt das ab 2027. Ab 7. Juli 2026 kommen alle Neuwagen nur noch mit den Pflicht-Assistenten auf die Straße (u. a. Notbremsassistent, Spurhalter). Die strengere Abgasnorm Euro 7, die unter anderem Partikel aus Reifen- oder Bremsabrieb erfasst, tritt am 29. November 2026 für neue Typen in Kraft; für alle Neuzulassungen 2027.
Ab 1. Juli 2026 brauchen auch leichte Nutzfahrzeuge (2,5-3,5 Tonnen) bei Auslandsfahrten oder Kabotage (Inlandsfahrten durch ausländische Speditionen) den intelligenten Fahrtenschreiber; er erfasst Lenk-/Pausenzeiten, Grenzübertritte und Manipulationsversuche.
ÄNDERUNGEN BEI DER BAHN
Zum Fahrplanwechsel wächst das Streckennetz, auf dem etwa alle halbe Stunde ein Schnellzug fährt; mit zusätzlichen schnellen Zügen werden Hamburg-Frankfurt und Berlin-München gestärkt. Parallel verlängern Bauarbeiten teils die Fahrzeiten, wie zwischen Hagen-Köln, Nürnberg-Passau oder Köln-Frankfurt. 2026 wird das Buchen internationaler Bahnreisen einfacher: Neben ÖBB/SBB sind viele innerfranzösische TGV-Verbindungen, der Eurostar und ÖBB-Nightjets auf bahn.de und im DB-Navigator auffindbar. Bis Ende 2026 sollen alle großen Nachbarbahnen folgen.



