Was passiert, wenn ich ein Knöllchen aus dem Ausland ignoriere?
Matthias Horn aus Bremen
Darf ich während der Fahrt eine Smartwatch benutzen?
Petra Hoffmann aus Trier
TECHNIK
Hans Neumann aus Hamburg fragt: Ich hatte beim Parken einen kleinen Zusammenstoß an der Stoßstange. Arbeiten meine Radarsensoren jetzt noch zuverlässig?
Johannes Kautenburger, KÜS-Prüfingenieur: Schon minimale Deformationen im Stoßfänger können den Sensorwinkel verändern, was die Abstandsmessung verfälschen oder Warnsysteme deaktivieren kann. Bei einer Rückfahrkamera kann ein Parkrempler die Kamera verdrehen oder ihre Halterung lockern, sodass sie verzerrte Bilder oder falsche Abstände liefert. Eine Diagnose beim Fachbetrieb ist sinnvoll, auch wenn äußerlich kein Schaden erkennbar ist.
VERSICHERUNGEN
Peter Meier fragt: Da ich mein neues Sofa beim Möbelhaus abholen musste, habe ich mir den Lieferwagen meines Nachbarn geliehen. Beim Ausladen ist mir leider ein Malheur passiert – jetzt hat der Wagen einen Kratzer im Lack und das Rücklicht ist kaputt. Um Streit zu vermeiden, habe ich den Schaden selbst bezahlt, ein teurer Spaß. Gibt es eine Versicherung, die in so einem Fall einspringt?
Alexander Erpenbach, DEVK-Versicherungsexperte: Solche Missgeschicke mit geliehenen Autos können schnell Ärger und hohe Kosten bringen. Oft übernimmt die Kfz-Vollkasko-Versicherung den Schaden – aber meist zu Lasten des Fahrzeughalters, also Ihres Nachbarn. Das bedeutet eine Hochstufung seiner Versicherung und wahrscheinlich wird er sich gut überlegen, Ihnen nochmal etwas zu leihen. Besser ist eine Privathaftpflicht mit einem Kfz-Zusatzpaket. Zum Beispiel bietet die DEVK einen Zusatzschutz an, der Schäden an geliehenen oder gemieteten Autos absichert. Praktisch: Dieser Schutz gilt auch bei Carsharing und übernimmt sogar die Vollkasko-Selbstbeteiligung.
Was bringt ein Notbremsassistent bei Wildwechsel?
Lisa Jung aus Mannheim
Kirstin Zeidler, Leiterin der Unfallforschung der Versicherer (UDV): Notbremsassistenten erkennen grundsätzlich Hindernisse auf der Fahrbahn und können so beispielsweise helfen, die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren oder sogar den Zusammenstoß zu verhindern. Wildtiere zu erkennen, ist allerdings wegen der Bewegungsmuster und Bewegungsgeschwindigkeit sehr komplex. Die Systeme werden zwar immer weiter optimiert, aber besonders bei kleineren Tieren und schlechten Sichtverhältnissen stoßen sie an ihre Grenzen. Vor allem in waldreichen Gebieten gilt daher trotz Notbremsassistent: Tempo drosseln und bremsbereit sein.
Stimmt es, dass Technik aus der Formel 1 auch in meinem Auto steckt?
Nico Bauer aus Bornheim und Lea Krüger aus Stuttgart
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