Meldungen
Ältere Menschen verursachen laut Statistik zwar seltener Unfälle, wenn, dann sind sie aber eher schuld.
Zahl der Inlandsflüge nach Corona weiterhin halbiert
Veränderung der Anzahl der geplanten Inlandsflüge nach Ländern, 2025 gegenüber 2019 in Prozent
Mehr Verkehrstote 2025
Im vergangenen Jahr sind wieder mehr Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) starben 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen und damit 44 mehr als im Jahr 2024. Das entspricht einem Plus von 2 Prozent. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg um 1 Prozent auf gut 293.000. Bei fast allen Verkehrsarten gab es mehr Todesopfer als im Vorjahr, wie die Statistiker bisher für Januar bis November berechnet haben: Bei Auto- und Fahrradnutzern stieg die Zahl der tödlich Verunglückten jeweils um 4 Prozent, bei E-Scooter-Nutzern um 25 Prozent, bei Fußgängern um 1 Prozent. Rückläufig war die Zahl der Todesopfer auf Motorrädern und Rollern (minus 8 Prozent). Die Gesamtzahl der Verletzten blieb mit rund 366.000 nahezu stabil. Insgesamt registrierte die Polizei 2025 gut 2,5 Millionen Unfälle und damit in etwa so viele wie im Vorjahr (minus 0,2 Prozent).
Ein Führerschein kann heute mehrere tausend Euro kosten, die Preise sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Fahrschulen in Not
Viele Fahrschulen in Deutschland leiden unter ausbleibenden Anmeldungen, da Fahrschüler womöglich auf sinkende Führerscheinkosten warten. Laut einer Umfrage melden 84 Prozent der Betriebe rückläufige Zahlen, im Schnitt sanken die Anmeldungen um 54 Prozent. 94 Prozent berichten von Umsatzeinbußen, 42 Prozent von Liquiditätsproblemen.
Hintergrund: Im Oktober war eine Debatte um günstigere Führerscheine aufgekommen; in einem Eckpunktepapier der Regierung wurde unter anderem eine Abkehr vom Präsenz-Theorieunterricht zugunsten digitaler Lernformate thematisiert (die ACV Standpunkte dazu siehe hier). Bislang handelt es sich lediglich um Pläne; wann, wie und in welcher Höhe die Kosten sinken könnten, ist noch unklar. Das Ministerium hatte im Dezember 2025 daher öffentlich davor gewarnt, auf sinkende Preise zu warten.
Fast alle Autobesitzer zahlen mehr
Kfz-Versicherungen werden seit Jahren teurer, und die jüngste Beitragsrunde brachte für über 80 Prozent der Versicherungsnehmer eine Prämienerhöhung. Eine Umfrage des Vergleichsportals Verivox hat Ende Januar ergeben, dass 60,3 Prozent der Befragten mehr zahlen als im Vorjahr. Weitere 22,3 Prozent blieben zwar auf gleichem Beitragsniveau, profitierten aber trotz Schadenfreiheit auch nicht von einer besseren Schadenfreiheitsklasse– das entspricht faktisch einer Preiserhöhung. Nur 10,7 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Versicherungsbeitrag günstiger geworden ist. Gründe für die Preissteigerung sind laut Verivox steigende Kosten für Ersatzteile und Reparaturen. 78,2 Prozent der Umfrage-Teilnehmer antworteten, dass sie die höheren Beiträge akzeptieren, ohne die Versicherung zu wechseln oder ihren Vertrag anzupassen.
Quelle: Verivox Umfrage, 1.026 Teilnehmer
Rechtsfahrgebot gilt auch auf zwei Rädern
Nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer müssen möglichst weit rechts fahren. Das gilt auch auf Fahrradschutzstreifen – sonst droht bei einem Unfall eine Mitschuld, wie aus einem Urteil des Landgerichts Lübeck hervorgeht (Az.: 9 O 146/24).

